Veränderungen im Projekt und mein neuer Alltag

In letzter Zeit hatten wir wirklich viel zu tun. Nicht nur, dass wir seit unser Reise einen neuen Alltag haben, an den wir uns am Anfang erstmal gewöhnen mussten, sondern wir haben auch zweimal Besuch von anderen Freiwilligen hier im Projekt bekommen. Wir haben uns sehr darüber gefreut und hatten eine schöne Zeit zusammen. Es ist immer sehr spannend, seine Erfahrungen auszutauschen und andere Meinungen zu hören. Gerade dadurch ist uns aber auch nochmal bewusst geworden was wir alles an unserem Projekt haben, auch Punkte, die für uns einfach normal geworden sind. Das war aber nicht das einzige Besondere, denn die ganze letzte Woche war kein Unterricht. Wir hatten Sportwettkämpfe innerhalb der Schule. Darüber schreibe ich aber nicht. Dennoch hier ein paar Fotos:

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Nun zu dem eigentlichen Thema. Uns war bewusst, dass wir nach unserer Reise viele neue Veränderungen haben. So haben wir ein neues Zimmer bekommen, in das wir uns mittlerweile auch wieder gut eingelebt haben und welches uns gut gefällt, es sind ziemlich viele neue Mädels ins Internat gekommen, auch die sind alle gut angekommen. Die wahrscheinlich größte Umstellung ist unsere Alltag.

Nachdem wir letztes Jahr durch die Mitthilfe in den Computerclasses in das Schulleben einen Einbllick bekommen haben, wurden uns jetzt eigene Stunden in der zweiten, dritten und vierten Klasse übergeben. So unterrichten wir jetzt „Drawing“, „Handwriting“ und „Games“. Zusätzlich bleibt der Computerunterricht. Der neue Unterricht ist immer noch eine ziemlich große Herausforderung, vor allem weil die Klassengröße um die 40 Kinder beträgt und gerade die Kleinen noch fast kein Englisch verstehen. Da ist es nicht immer leicht, sich durchzusetzen, aber es wird schon etwas besser und wir lernen immer mehr, wie es uns am Besten gelingt. Ich bin froh über diese neue Aufgabe, weil ich unglaublich viel dazu lerne und es mir auch einfach richtig viel Spaß macht. Die Kleinen sind einfach zuckersüß, auch wenn sie manchmal schon echt anstrengend sind. Wie sie sich freuen, wenn man sie für ein schönes Bild lobt oder ihnen während den „Games“ ein neues Spiel erklärt, ist einfach toll! Unter „Games“ kann man sich einfach Freizeit vorstellen, in der alle draußen rumlaufen und spielen. Unsere Aufgabe ist einfach, die Aufsicht zu haben und Spiele anzuleiten.

Es gibt aber auch sonst noch weitere Veränderungen. So setzen wir uns jetzt jeden Tag während der Tea-Time zu unseren Mädels. Es ist eine schöne Zeit, in der wir quatschen können und auch sonst immer viel Neues von ihnen erfahren. Dafür haben wir sonst nämlich leider nicht so viel Zeit, denn in der Spielzeit am Abend werden meistens lieber unsere Spiele aus Deutschland gespielt. Auch wenn es jeden Tag die Gleichen sind, haben sie immer noch Gefallen daran. Neu dazu gekommen ist in letzer Zeit noch Schwarzer Peter, aus einem lieben Päckchen von meinen Nachbarn, und eine Musikbox, die wir zusammen mit einem Fußball und bald auch Badmintonschlägern von unseren Spendengeldern zahlen werden.

Die letzte größere Veränderung ist, dass wir in der abendlichen Studytime nun uns immer aufteilen. Eine von uns sorgt für Ruhe im großen Lernraum, während die andere mit einer kleinen Gruppe in einem anderen Raum meistens Mathe übt. Es ist halt doch ein Fach, in dem viele ein wenig mehr Unterstützung brauchen. Mir macht es zusätzlich natürlich auch noch Spaß. Was mich dabei besonders freut, ist zu sehen, wie dankbar die Mädels danach sind. Die meisten sind auch wirklich sehr motiviert, viel zu lernen.

So das waren nun die größten Veränderungen seit unserer Reise. Ich bin sehr zufrieden mit allem hier, habe mich auch super wieder einglebt und an alles Neue gewöhnt.

Nun noch ein paar Fotos von unseren neuen SchülerInnen:

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