Ankunft und erste Eindrücke

Endlich gibt es den ersten Blogeintrag aus Indien…
Hier ist bis jetzt schon so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll. Zuerst einmal wir sind hier echt super angekommen und mir gefällt es bis jetzt echt gut. Nach einem sehr traurigen Abschied zu Hause und dann am Flughafen in Frankfurt, ging die große Reise los. Nachdem wir es nach ein paar Problemen durch die Sicherheitskontrolle in Frankfurt geschafft hatten, saßen wir schließlich im Flieger, wo wir dann die letzten Europäer bis zum jetzigen Zeitpunkt noch gesehen haben. Der Flug war sehr anstrengend und auch zu Schlafen war schwerer als gedacht, auch wenn ich in der Nacht davor extra weniger geschlafen habe um müder zu sein. Wir mussten in Delhi umsteigen und sind dann weiter zu unserem Zielflughafen Guwahati geflogen. Von dort wurden wir von einer Schwester und dem Fahrer abgeholt und zu unserem jetzigen Zuhause gefahren. Die Kinder haben uns freudig empfangen, waren aber am Anfang noch sehr schüchtern. Zuerst haben wir unser gemeinsames Zimmer angefangen ein zu richten und mittlerweile ist es auch sehr schön. Nach unserem ersten Gottesdienst hier sind wir dann ziemlich schnell schlafen gegangen und durften dann auch so lange wir wollten ausschlafen.

IMG-20160913-WA0005

Die ersten Eindrücke waren schon bis dahin so viele. Es ist sehr schwer alles zu erzählen, auch weil man sich dann doch an relativ viel sehr schnell gewöhnt. Ich versuche trotzdem mal ein paar Unterschiede zu erläutern. Die Landschaft hier ist unglaublich schön, alles ist grün und unberührt, vor allem zusammen mit den Wolken, die man hier durchgehend sieht. Ich fühle mich ein bisschen so als wäre ich mitten im Dschungel und dazu muss ich nur 100 Meter gehen. Das Internat und die Schule liegen ein bisschen außerhalb von Nongpoh, so dass wir schöner weise mitten im Grünen leben. Der uns angekündigte Regen enttäuscht uns bis jetzt noch nicht und es regnet hier mindestens fünf Stunden am Tag. Zuerst dachte ich, mich wird es total nerven, aber bis jetzt eigentlich überhaupt nicht. Sondern hat es den Vorteil, dass die Hitze nicht unerträglich ist. Der einzige Nachteil, den der Regen mit sich bringt, sind die Stromausfälle, die täglich bis zu 8 Stunden dauern können. Auch daran kann man sich aber gut gewöhnen.
IMG-20160913-WA0000       IMG-20160913-WA0004

Dann gibt es den täglichen Nachmittags-Tee halt nur im Kerzenschein, was eh viel schöner ist. Mit dem Tee und dem zugehörigem leckeren Essen, haben wir insgesamt vier Mahlzeiten am Tag, wovon mindestens drei warm sind. Das Essen hier ist unglaublich lecker. Und obwohl viele Leute sagen, dass das Essen aus dem Süden besser sei, würde ich das auf keinen Fall unterschreiben (ich war auch schon mal im Süden). Die Köchinnen, die wir sofort als Freundinnen gewinnen konnten, sind echt talentiert und ihnen fallen immer sehr viele verschiedene leckere Gerichte ein. Dieses Talent hätte ich auch so gerne, denn wenn ich was Kochen möchte, gibt es am Schluss doch immer das Gleiche. Hier haben wir hingegen bis jetzt noch nie zweimal exakt das selbe gegessen und geschmeckt hat mir bis jetzt wirklich alles. Früchte gibt es hier auch super Leckere. Vor allem die Ananas ist unglaublich, wirklich die beste auf der Welt.  Leider geht die Saison bald zu Ende und wir müssen bis November auf die Nächsten warten.

IMG-20160913-WA0001     IMG-20160913-WA0003

                                         IMG-20160913-WA0002

Bis jetzt habe ich zwar noch fast nichts über die Mädels, die Schwestern, unsere Aufgaben und den hier gefeierten Teacher´s Day, den wir am 5. September miterleben durften, geschrieben, aber alles auf einmal ist auch viel zu viel!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Acht + = 11

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>